Etappenlauf – West-Weg in 4 Tagen 01.05.2014 – 04.05.2014

Freundschaftswettkampf „Westweg, von Pforzheim nach Basel“

in 4 Etappen (1. Mai – 4. Mai 2014) 

Immer mehr Landschaftsläufe schießen wie Pilze aus dem Boden. Viele werden als Non-Stopp Läufe durchgeführt. Einerseits faszinieren mich diese Läufe, wo 300km und mehr am Stück gelaufen werden, andererseits belasten solche Rennen auch sehr (selbst wenn man versuchen würde, diese langsam zu laufen). Das Verhältnis von Trainingseffekt zur nötigen Erholung ist einfach zu ungünstig.

Den Westweg habe ich schon viele male abgelaufen, von Karlsruhe nach Müllheim in 4 Tagen. Jedes mal habe ich einen gewaltigen Trainingseffekt daraus gezogen und so habe ich das später dann ganz bewusst vor langen und wichtigen Wettkämpfen angewendet.  So habe ich meist 2 Wochen nach diesen intensiven 4 Tagen dann die optimale Form erreicht.

Ich hätte es schon reizvoll gefunden, den West-Weg Nonstop als Wettkampf auszurichten, aber ein Etappenlauf bietet doch einige Vorteile:

Die höhere Laufgeschwindigkeit macht einfach mehr Spaß, das gemütliche Beisammensein am Abend, gutes Essen und Schlafen bringt Erholung, um so auch die Schönheiten des Schwarzwaldes richtig und im Hellen ganz genießen zu können. Das Feld zieht sich nicht so auseinander, der Zieleinlauf am letzten Tag  ist  sehr viel kompakter als bei einem Nonstop-Rennen.

Auch wenn der Wettkampf körperlich SEHR anstrengend ist, so werdet trotzdem einen Erholungseffekt feststellen und euch ein paar Tage nach der Veranstaltung großartig fühlen. Vielleicht werden diese 4 Tage euer Leben verändern. Auf jeden Fall werdet ihr lange an dieses Ereignis zurückdenken. Es wird hart, sehr hart aber ihr werdet  viel Schönes erleben, Freundschaft, die sich in solchen Tagen entwickelt und natürlich eine gigantische Landschaft. Ja es ist ein Wettkampf aber es  ist natürlich keiner dazu verpflichtet, alleine zu laufen. Oft ergeben sich bei Etappenläufen kleine Grüppchen. Und abends sind wir dann sowieso alle Zusammen beim Essen und abspannen.

Nun zu den Eckdaten:

1. Mai  2014, Start in Pforzheim, 11 Uhr
4. Mai  2014 Zielschluss in Basel, ca. 18 Uhr, Siegerehrung,  Rückfahrt nach Karlsruhe

4 Etappen auf  dem Westweg (Westvariante), Start in Pforzheim, Ziel in Basel (kurz vorm Bad. Bahnhof)

  1. 63,4km / 2.152 HM (Schlusszeit 9h) 
    Bergwaldhütte Sand 
  2. 85,8km / 2.748HM (Schlusszeit 12,5h) 
    Gasthaus Wilhelmshöhe (Schonach) 
  3. 75,7km / 1.974HM (Schlusszeit 10h)
    Hotel Sonnenhang (Wieden)
  4. 59,6km / 1.588HM  (Schlusszeit 9h) 
    Basel, Parkrestaurant Lange Erlen

Insgesamt sind das also ca. 282km mit 8.500 Höhenmetern (Anstieg).

Die zweite Etappe ist die härteste und wird euch sehr viel abverlangen, die letzte Etappe die einfachste. Die erste durch die Länge gut zum Einlaufen geeignet. So ist die Verteilung insgesamt recht optimal.

Die Strecke ist sehr anspruchsvoll, es werden viele Schwarzwaldgipfel überlaufen, höchster Gipfel ist der Feldberg mit 1493m Höhe. Anfang Mai liegt dort oft noch Schnee, das kann dann die letzten beiden Etappen zusätzlich noch etwas erschweren. Es überwiegen Forstwege (ca. zweidrittel) und Trails (ein viertel) sowie geringe Asphaltanteile. Trailschuhe sind sehr empfehlenswert, jedoch nicht Voraussetzung.

Der Westweg  ist durchgehend  beschildert. Die Beschilderung ist sehr  gut, aber konzentrieren muss man sich trotzdem, wie auf jedem anderen Weitwanderweg auch. Es wird also keinerlei Zusatzmarkierung geben. Am ersten und zweiten Tag liegen die Unterkünfte direkt am Westweg, am dritten Tag muss man den Westweg um 1.5km verlassen, um zur Unterkunft zu kommen. Diese Stelle ist jedoch völlig unkritisch, setzt keine „Zusatznavigationskenntnisse“, wird vorher genau erklärt und zusätzlich ausgeschildert und auch im Roadbook vermerkt.

Das Etappenziel ist immer in der jeweiligen Unterkunft (D.h. ankommen, Duschen und das Leben genießen…) bzw. in Basel in einem Park kurz vor dem Bahnhof.

Ihr bekommt für jede Etappe ein DIN A4 Blatt mit den wichtigsten Informationen (Roadbook) für den Tag.  Das bedeutet: Grundcharakter  der Tagesetappe, Wasserstellen und Einkehrmöglichkeiten, bzw. der Möglichkeit was aufzunehmen.

Ja, richtig gelesen: Es wird keine Verpflegung Unterwegs geben. Ihr müsst euch selbst verpflegen. E gibt jedoch viele Quellen mit gutem Trinkwasser im Schwarzwald, diese werde ich auf den Tagesplänen markieren. Außerdem gibt es Vesperstuben, Kioske oder mal ein kleines Geschäft (selten), wo man was aufnehmen kann. Also auf jeden Fall wichtig, sich Riegel oder ähnliches für den Tag mitzunehmen. Das längste Teilstück ohne Wasseraufnahmemöglichkeit ist ca. 30km, sonst sind Abschnitte deutlich kürzer (meist 15km)

Ihr  benötigt also unbedingt die Möglichkeit Wasser (mindestens 1 Liter), Riegel, eine Jacke, Handy und Geld  mitzuführen, ein kleiner Laufrucksack ist ideal.

Das ganze ist einfach und ursprünglich organisiert. Das soll  die Zahl der benötigten Helfer reduzieren. Ich möchte selbst auch mitlaufen. Es gibt eine Zeitnahme für jede Etappe und die Gesamtplatzierung jeden Tag. Es gibt keine Preise, keine Medaille, kein Finisher-Geschenk.

Jedoch wird es eine Ergbnisliste mit den Tagesergebnissen und der der Gesamtwertung und eine Urkunde geben. Es geht nur um die Ehre. Ihr lauft ohne Startnummer. Ihr bekommt jedoch eine ID-Karte für die Zeitmessung. Es werden schnelle Läufer zusammen kommen und das wird für schnelle Zeiten sorgen. U.u. werdet ihr Maßstäbe setzen. Vielleicht ist noch niemand vor euch den Westweg in 4 Tagen so schnell runtergelaufen. Wir werden die Zeiten veröffentlichen. Vielleicht werden sich andere an euren Zeiten messen. Wäre es nicht reizvoll, es Nachfolgern richtig schwer zu machen eure Zeiten zu toppen?

Es handelt sich um eine Privatveranstaltung, weil es ansonsten sehr schwierig wäre ein Rennen über so viele Kreise genehmigen zu lassen. Das bedeutet, ihr tragt euer  Unfall- und Haftungsrisiko selbst. Ihr bewegt euch in öffentlichem Verkehrsraum und so sind alle Regeln der Straßenverkehrsordnung einzuhalten, es ist nichts abgesperrt, es wird kein Verkehr geregelt. Aber ihr werdet mit sehr wenig Verkehr rechnen müssen…

Das Teilnehmerlimit ist auf 20 Läufer begrenzt. Wir haben an unseren Etappenunterkünften max. 24 Betten, somit ist der Wettkampf auf 20 Läufer und bis zu 4 Helfer beschränkt.

Kosten: Ich organisiere das zum Spaß und möchte NICHTS an euch verdienen. Es kommen auf euch die Übernachtungskosten inkl. Frühstück für 3 Tage auf euch zu (ca. 100-120€ insgesamt),  Kosten für Verpflegung tagsüber/abends. Die Zugrückfahrt von Basel Bad. Bahnhof kostet nach Karlsruhe 48€ (bzw. Pforzheim 52€).

Gepäcktransport: Ihr könnt eine kleine Sporttasche mitnehmen. Alle Taschen müssen in einen PKW(Kombi) passen. Es kann also nur minimales Gepäck (30l pro Läufer) mitgenommen werden. Handtücher und Bettwäsche werden nicht benötigt.

Die Unterkünfte sind einfach und günstig, zeichnen sich aber durch gutes Essen aus (was ich persönlich nach einem harten Lauftag sehr wichtig finde). Bei der ersten Übernachtung müssen wir auch ein sehr einfaches 7-Bettzimmer beziehen (Belegung mit 4 Personen), bei den nächsten Übernachtungen sind es dann ausschließlich  1- und 2-Bettzimmer. Die Übernachtungen werden von Tag zu Tag  immer luxuriöser.

Anmeldeverfahren:

Eure Anmeldung wird wirksam, wenn ich euch nach Rücksprache auf die Teilnehmerliste gesetzt habe und eure Überweisung von 100€ Pfandgebühr

eingegangen ist. Wenn alle 20 Plätze ausgebucht sind (Zahlungseingang entscheidet) dann habt Ihr die Möglichkeit über eine Warteliste reinzukommen (Die Überweisung der Pfandgebühr ist für die Warteliste nicht erforderlich). Solltest du verletzt sein oder du musst aus anderen Gründen zurücktreten, dann rutscht ein Teilnehmer der Warteliste nach. Der überweist dir dann die Pfandgebühr zurück. Sollte tatsächlich kein Nachrücker mehr gefunden werden, dann wird die Pfandgebühr nach der Veranstaltung zurück überwiesen, abzüglich der Kosten, die u.U. bei unseren Unterkünften durch die Stornierung entsteht. Ich möchte nicht auf Unkosten sitzenbleiben UND ich möchte das Starterfeld von 20 Läufern auf jeden Fall voll ausschöpfen. Vor dem Start der ersten Etappe erhaltet Ihr die 100€ Pfandgebühr zurück! Die Übernachtungskosten werden dann von euch ganz normal bei der jeweiligen Unterkunft bezahlt. Die Zimmer/Übernachtungskosten unterscheiden sich immer leicht und so ist es am Einfachsten, ihr bezahlt jeweils am Tag der Abreise bei der Unterkunft selbst.

Aktualisiertes Roadbook: RoadbookWestweglauf2014Mai06

Ergebnisse 2014: DUV Statistik

Berichte zur Premiere 2014:

  1. Trailrunning.de (Nicola Wahl)
  2. privat (Thomas Herget)

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